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Warum ich Alkohol trinke

Hast du dir schon einmal überlegt, warum du Alkohol trinkst?

 

 

 

 

Welche Gründe gelten für dich?

  • Ich mag den Geschmack von AlkoholAlkoholika hat einen speziellen Geschmack. Wein zu einem Essen ist zum Beispiel für viele Menschen ein Genuss, der zu den anderen Gaumenfreuden beiträgt. Viele mögen auch den etwas bitteren Geschmack von Bier.

    Es spricht nichts dagegen, Alkohol in dieser Art zu geniessen, wenn du alt genug bist

    Alkohol genussvoll zu konsumieren bedeutet auch, maßvoll zu konsumieren. Wenn du betrunken bist, hast du die Grenze des Genusses überschritten.
  • Ich mag die Wirkung von AlkoholAlkohol kann zu Beginn durchaus eine positiv empfundene Wirkung haben. Man fühlt sich enthemmt, gelöster und selbstbewusster. Diese positiv erlebten Wirkungen können aber mit steigender Alkoholmenge schnell ins Negative kippen, wie du sicherlich bereits erlebt hast, als du betrunken warst. 

    Es ist bestimmt ein gutes Gefühl, sich selbstbewusster und lockerer zu fühlen, und es ist sehr verständlich, dass du dieses Gefühl magst. Kannst du dich auch mit etwas Anderem als Alkohol so fühlen? Vielleicht mit Musik, Sport oder Entspannungsmethoden? Such dir geeignete Alternativen, um dein Selbstbewusstsein zu fördern. Gelingt es dir, kannst du nur profitieren.
  • Ich trinke, weil es cool istWas genau findest du cool am Alkohol? Denkst du, dass du damit älter oder vielleicht lockerer wirkst? Liegt es nicht eher an deinem Verhalten und deiner Persönlichkeit, ob du cool oder uncool wirkst?

    Was cool ist und was nicht, ist letztlich auch Geschmackssache. Was könntest du sonst tun, um cool zu sein? Eine coole Sportart wählen (zum Beispiel Skateboarden), coole Musik hören, dich cool anziehen oder deine positiven Eigenschaften stärken? Überleg dir, was für dich in Frage kommt.
  • Ich fühle mich besser, wenn ich trinkeWarum? Bist du nicht wohl in deiner Haut? Möchtest du vielleicht anders sein?

    Du bist auf dem Weg zum Erwachsenwerden, machst Erfahrungen und bist mit verschiedenen Aufgaben konfrontiert. Du baust deine eigene Identität auf, verfeinerst deine Persönlichkeit, und dein Körper entwickelt sich weiter. Unsicherheiten, Ängste und Verwirrungen tauchen vermehrt auf. Das geht vielen Jugendlichen ähnlich und ist normal.

    Du bist in einer wichtigen Phase deines Lebens. Setz dich damit auseinander! Wenn du deine Schwächen und Stärken kennen lernst, kannst du auch herausfinden, wie du am besten damit umgehst.

    Dabei hilft dir Alkohol nicht, im Gegenteil, er verhindert, dass du dich dir selbst stellst und dich mit deinen Themen auseinandersetzst. Wenn du Schwierigkeiten hast, ist es wichtig, dass du mit einer dir nahe stehenden Person darüber sprichst. Zögere auch nicht, Hilfe von Fachleuten zu holen. 
  • Ich finde, dass Partys mit Alkohol besser werdenWas braucht es sonst noch, damit du eine Party cool findest? Z.B. wenn du den Alltag vergessen, neue Leute kennenlernen oder gute Gespräche führen kannst, wenn es viele Leute hat, alle gut drauf sind, du flirten oder tanzen kannst, dir die Musik gefällt, es Alkohol oder eben es keinen Alkohol gibt. 

    Überleg dir, welchen Stellenwert Alkohol für dich hat: Ist eine Party auch ohne Alkohol cool?
  • Ich will mich berauschenWas genau ist es, das du im Rausch suchst? Möchtest du abschalten, vergessen oder dich einfach gehen lassen können? Oder ist der Rausch an sich dein Ziel? Einen Rausch ohne Risiko gibt es nicht.

    Wie weit gehst du? Risiken eingehen heisst, sich der eigenen Grenzen bewusst zu werden. Wo sind deine Grenzen? Bis zu welchem Punkt bist du bereit, das Risiko zu tragen, und ab wann möchtest du die möglichen Folgen nicht mehr verantworten? 

    Wenn du dich berauschst, um abzuschalten und vergessen zu können, ist es wichtig, dass du mit einer dir nahe stehenden Person darüber sprichst. Zögere auch nicht, Hilfe von Fachleuten zu holen.
  • Ich kann meine Probleme besser vergessenHast du Probleme in der Schule, Konflikte mit deinen Eltern oder Freunden? Hast du Schwierigkeiten, denen du am liebsten aus dem Weg gehen würdest? Die Vorstellung kann verlockend sein, im Rausch alles zu vergessen, nicht mehr darüber nachdenken zu müssen, abzuschalten. 

    Welches sind aber die möglichen Folgen? Du gehst verschiedene Risiken ein, wenn du zu viel Alkohol trinkst, und handelst dir unter Umständen noch mehr Probleme ein. Das Risiko, dass du in der Folge auch mit Alkohol Probleme bekommst, ist groß. 

    Und was ist mit deinen ursprünglichen Problemen? Du kannst sie nicht mit Alkohol lösen, sie bleiben bestehen. Wenn du Schwierigkeiten hast, sprich mit einer Person, die dir nahe steht. Zögere auch nicht, Hilfe von Fachleuten zu holen. 
  • Meine Freunde und Freundinnen trinken AlkoholKlar gibt es Dinge, die man mit seinen Freunden teilen möchte. Es ist aber auch wichtig, dass du deine eigenen Ansichten hast und tust, was dir selbst richtig erscheint. 

    Du musst die Entscheidungen fällen, die für dich stimmen und zu denen du stehen kannst. Am Ende trägst du die Konsequenzen deines Verhaltens selbst – nicht deine Freunde.
  • Ich bin alt genug, um Alkohol zu trinkenWenn du 16 Jahre alt bist, darf man dir Wein, Bier oder sauren Most verkaufen oder anbieten.

    Mit 16 Jahren ist man in einem Alter, in dem ein gelegentlicher Alkoholkonsum o.k. ist – solange man sich nicht betrinkt und auch kein Verkehrsmittel lenkt, nachdem man getrunken hat.
  • In meiner Familie wird getrunkenAlkohol hat in deiner wie in vielen anderen Familien seinen Platz. Bei einem guten Essen wird zum Beispiel mit einem Glas Wein angestoßen, man feiert einen Erfolg oder genießt ein Bier nach einer Anstrengung.

    Es ist verständlich, dass du dir überlegst, diese Gewohnheit zu übernehmen und ab und zu Alkohol zu trinken, wenn du alt genug bist. Dagegen spricht grundsätzlich nichts. 

    Wenn du gelegentlich Alkohol trinkst, solltest du aber aufpassen, nachher nichts zu unternehmen, was Reaktionsfähigkeit oder Konzentration verlangt (wie Fahrrad fahren oder für eine Prüfung lernen).

    Wenn du dich aber betrinkst, ist es eher ein maßloser Alkoholkonsum.
 
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Autor/-in
Stephanie Stalter
Revisor/-in
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