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Der Schlaf

Das Gehirn zeigt während dem Schlaf unterschiedliche elektrische Aktivitäten (z.B. Alphawellen: Einnicken, leichter Schlaf und Deltawellen im Tiefschlaf). Aufgrund dieser Wellen lässt sich der Schlaf in Schlafstadien unterteilen.

Die erste Phase beginnt mit dem Einschlafen. Wir befinden uns in einem leichten Schlaf, der allmählich tiefer wird, bis wir uns in der Tiefschlafphase befinden. Auf die Tiefschlafphase folgt die sog. REM-Phase (aus dem Englischen „Rapid-Eye-Movement"), in der wir die Augen hinter den geschlossenen Lidern schnell hin- und herbewegen.

Träumen tun wir in allen Phasen, aber in der REM-Phase sind unsere Träume besonders lebendig. Zwischen den Phasen, besonders, wenn wir träumen, gibt es mehrere kurze Momente, in denen wir fast wach sind, z.B. um die Liegeposition zu ändern oder die Bettdecke hochzuziehen.

Während einer Nacht erleben wir die Tiefschlaf- und REM-Phase mehrmals hintereinander. Das bedeutet, dass nach der REM-Phase wieder eine Phase mit leichtem Schlaf folgt, dann wieder Tiefschlaf, darauf REM-Schlaf, usw.

Zu Beginn der Nacht ist die Tiefschlafphase länger als gegen den Morgen. Am Morgen hingegen dauert der REM-Schlaf länger als während der Nacht.

Es wird angenommen, dass der REM-Schlaf dazu da ist, die Informationen, die während des Tages in unser Hirn gelangen, zu verarbeiten. Dinge, die wir am Tag erlebt oder gelernt haben, werden während der REM-Phase im Gedächtnis eingeprägt.

Wenn du also am Tag z.B. auf eine Prüfung gelernt hast, kann dir genug REM-Schlaf helfen, das Gelernte besser zu behalten.

 
Patronat
bwlv
Autor/-in
Sina Klotter
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