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Was mich am Kiffen reizt

Warum kiffst du? Klicke auf die Aussagen, von denen du glaubst, dass sie auf dich zutreffen.

 

 

 

 

  • Kiffen ist coolKiffen interessiert dich und du achtest darauf, was andere Jugendliche über Cannabis denken. Einen Joint zu rauchen, findest du aufregend und spannend.

    Doch worin besteht diese Coolness denn überhaupt? Ist Kiffen cool, weil du damit zeigst, dass du unabhängig und selbstständig bist? Oder weil du etwas Verbotenes tust? Vielleicht auch, weil du es mutig findest?

    Coolness ist sehr individuell und es gibt sehr unterschiedliche Möglichkeiten, cool zu sein. Etwa in dem du eine durchdachte Lebensphilosophie hast, Kleider nach deinem eigenen, individuellen Geschmack trägst, mit einer offenen Art auf andere Jugendliche zugehst oder einen Sport ausübst, der dir Spass macht.
  • Meine Freundin oder mein Freund kifftFühlst du dich durch das gemeinsame Kiffen stärker mit deinem Freund oder deiner Freundin verbunden? Ein schönes Gefühl, zusammen zu gehören.

    Doch was gibt es denn außer dem Kiffen, das euch verbindet? Habt ihr ähnliche Weltanschauungen oder dieselben Hobbies und Freizeitaktivitäten?

    Vielleicht ist das Kiffen für euch auch ein Ritual, das ihr zusammen durchführt. Etwas, das einfach dazugehört, um einen netten Abend zu verbringen und sich wohl zu fühlen. So wie andere Räucherstäbchen anzünden oder Duftkerzen aufstellen, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

    Fallen dir auch noch andere Freundschafts- oder Liebesrituale ein? Zum Beispiel miteinander etwas kochen oder essen. In allen Kulturen der Welt spielt bei einem Fest oder an einem wichtigen Anlass das Essen eine zentrale Rolle. Jemandem Essen anzubieten bedeutet: «Ich respektiere dich. Du bist in meinem Haus willkommen» oder schlicht: «Ich habe dich gern».
  • Kiffen lässt Probleme vergessenHast du Probleme in der Schule, Konflikte mit deinen Eltern oder Freunden? Bist du von deinem Freund oder Freundin verlassen worden? Erlebst du andere Schwierigkeiten, denen du am liebsten aus dem Weg gehen würdest?

    Es kann verlockend sein, mit dem Kiffen nicht dauernd darüber nachdenken zu müssen und ein bisschen abschalten zu können.

    Doch gerade wenn du kiffst, um dich bei unangenehmen Gefühlen, Problemen oder Stress zu entlasten, ist das Risiko besonders groß, dass du immer mehr konsumierst und schließlich davon abhängig wirst.

    Es ist wichtig, Probleme «wirklich» in den Griff zu bekommen. Verdrängte Probleme kannst du mit Cannabis nicht aus der Welt schaffen. Die Grundstimmung bleibt bestehen und durch das Kiffen können neue Schwierigkeiten dazukommen.

    Wenn du Probleme hast, versuch, mit einer Person zu sprechen, der du vertraust. Je nachdem kann auch ein Gespräch mit einer Lehrperson weiterhelfen. Zögere auch nicht, bei Bedarf Hilfe von Fachleuten zu holen.
  • Kiffen hilft gegen Stress und entspanntViele Kiffende empfinden Cannabis entspannend. Das THC im Joint wirkt sowohl auf den Körper als auch auf die Seele.

    Kannst du dir Gründe vorstellen, warum Kiffen trotzdem nicht wirklich zur Entspannung geeignet ist?

    Da die Wirkung allmählich nachlässt, müsstest du kurze Zeit später und letztlich regelmäßig neue Joints konsumieren.

    Es kann dazu kommen, dass du immer mehr kiffst, bis du das Gefühl hast, dich ohne Cannabis nicht mehr entspannen zu können und davon abhängig zu sein.

    Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass das Kiffen die Ursachen für Stress nicht beseitigt, sondern nur überdeckt.
  • Alle kiffenHast du das Gefühl, fast alle Jugendlichen außer dir hätten bereits Erfahrungen mit Cannabis gemacht?

    Die Mehrheit der Jugendlichen konsumiert keinen Cannabis. Ein großer Teil lässt es nach dem Ausprobieren wieder sein. Hier findest du mehr Zahlen dazu...
  • Ich fühle mich in der Gruppe besser akzeptiertHast du manchmal das Gefühl, besser in deinen Freundeskreis zu passen und akzeptiert zu sein, wenn du kiffst? Gibt es außer dem Kiffen auch noch andere Dinge, die euch verbinden? Habt ihr gemeinsame Hobbies? Übt ihr die gleichen Sportarten aus? Habt ihr gleiche Interessen oder Ansichten? 

    Gerade Kiffende sind in der Regel sehr offen und bestehen nicht darauf, dass ihre Freunde oder Freundinnen auch kiffen sollten. 

    Du bist einmalig und brauchst nicht gleich wie andere zu sein. Versuche, deine Ansichten offen zu zeigen. Sei einfach du selbst. Du wirst sehr schnell feststellen, dass deine klare Haltung in deinem Freundeskreis geschätzt wird.
  • Verbotenes provoziert michReizt es dich, Verbote zu brechen und das Risiko einzugehen, erwischt zu werden? Kommt dir dein Leben manchmal etwas langweilig vor und du suchst deshalb im Verbotenen nach Abenteuern und außergewöhnlichen Taten?

    Vielleicht wäre es sinnvoll, nach spannenden Alternativen zu suchen. Zum Beispiel gibt es verschiedene Sportarten wie Klettern oder Tauchen, die von Natur aus ausgefallen und abenteuerlich sind. Deiner Fantasie sind jedenfalls keine Grenzen gesetzt.
  • Der Cannabisrausch fördert die Kreativität und PhantasieDurch das Kiffen wirst du nicht zum Künstler. Kreativität und Phantasie können sich auch anders entwickeln.

    Etwa wenn du dich in deinen Gedanken und Gefühlen frei fühlst. Oder in dem du ein gutes Buch liest, Musik hörst, einen interessanten Film ansiehst oder dir sonst ungestört Zeit für etwas nimmst.
  • Kiffen beweist, dass ich erwachsen werdeSiehst du im Kiffen ein Symbol für Selbstständigkeit und Erwachsensein? Gerade beim Kiffen ist es so, dass sehr viele Leute damit aufhören, wenn sie erwachsen werden. Der Cannabis verliert dann seine Bedeutung.

    Es gibt viele Möglichkeiten, seine Eigenständigkeit zu unterstreichen: Zum Beispiel sich bewusst für die richtigen Freunde zu entscheiden, mit denen man viel Zeit verbringt und die Freizeit genießt.

    Oder eigenen Ideen nachgehen und sie umsetzen. Vielleicht hast du auch berufliche Wünsche, die du verfolgen möchtest. Oder ein ausgefallenes Hobby, das du intensiv betreiben möchtest?
 
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Autor/-in
Stephanie Stalter
Revisor/-in
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