Soziale Ängste

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Was ist Angst?

Herzrasen, schnelle Atmung, Schwitzen, Zittern, Druck auf den Magen und anderes mehr– jeder kennt das Gefühl von Angst. Angst gehört zu unseren grundlegendsten Emotionen, ebenso wie Wut, Freude, Trauer. Sie ist angeboren, ein Teil der menschlichen Natur. 

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Angst zu haben, ist etwas völlig Normales.

Doch wenn etwas angeboren ist, muss es auch eine nützliche Funktion für den Organismus besitzen. Was ist das Nützliche an der Angst? Angst ist ein Alarmzustand im Körper. Dieser tritt immer dann auf, wenn wir etwas als Gefahr einschätzen: ein Objekt, ein anderes Lebewesen, eine brenzlige Situation, aber auch ein Gedanke kann Angst auslösen (eine Befürchtung). Wenn wir etwas als gefährlich bewerten, will uns die Angst antreiben, aktiv zu werden, um die Gefährdung zu „beseitigen“.

Zweck der Angst ist es also, uns zu aktivieren, und zwar körperlich und mental:

Körperlich: Alle unsere Kräfte werden mobilisiert, um gegen eine Bedrohung anzukämpfen oder eventuell vor ihr zu fliehen (fight or flight).


Mental: Die Angst lässt uns schlagartig hellwach, konzentriert und vorsichtig werden, sie stimuliert das Denken, sich mit dem drohenden Problem auseinanderzusetzten und sinnvolle Lösungen zu entwickeln.

Jetzt wirst du vielleicht sagen: Aber welche lebensbedrohlichen Gefahren haben wir denn heute noch zu fürchten?
Gefährliche Tiere gibt es kaum noch, Naturgefahren wie Feuer oder Blitz haben wir im Griff. In der Tat haben solche körperlichen Gefahren abgenommen.

Aber auch andere wichtige Dinge können bedroht sein: Besitz, Beziehungen, Ziele, der soziale Status. Auf den drohenden Verlust einer Freundschaft, eines Jobs oder unseres Ansehens in der Gruppe reagieren wir genauso mit Angst wie auf den Säbelzahntiger.

Die Komponenten der Angst

Angst beruht auf Bewertung

Wann eine Situation als Bedrohung angesehen wird, hängt nicht nur von der Gefahrenquelle ab, sondern auch von der Person selbst und ihrer Einschätzung, was bedrohlich ist. Eine Achterbahnfahrt kann für manche der Kick sein, für andere ein Horror. Einen neuen Job sehen manche als spannende Herausforderung, andere reagieren mit massiver Angst. Unsere Fähigkeiten, unsere Erfahrungen, unser Selbstvertrauen spielen somit eine wichtige Rolle bei der Frage, ob wir mit Angst reagieren.

Bevor die Angstreaktion einsetzt, geschieht also ein Bewertungsprozess: Wie groß ist die Stärke der Bedrohung und wie groß sind meine Fähigkeiten, damit zurecht zu kommen? Es wird ein Vergleich zwischen Gefahr und eigenen Fähigkeiten angestellt. Dieser Vergleich geschieht meist unbewusst und blitzschnell, wobei frühere Erfahrungen mit ähnlichen Situationen eine große Rolle spielen. Fühle ich mich der Situation gewachsen, entsteht keine Angst. Doch je weniger Handlungsmöglichkeiten ich sehe, desto größer wird das Gefühl von Kontrollverlust und von Hilflosigkeit sein und desto stärker wird die Angst anwachsen.

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