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Was mich am Kiffen reizt

Bis jetzt hast du nicht gekifft. Aber du bist neugierig. Wenn dir in Zukunft jemand einen Joint anbietet, würdest du vielleicht ja sagen.

 

 

 

 

Klicke auf die untenstehenden Aussagen, wenn sie für dich stimmen.

  • Kiffen ist coolDie Vorstellung, einmal einen Joint zu rauchen, findest du aufregend und spannend. Doch worin besteht diese Coolness denn überhaupt?

    Ist Kiffen cool, weil du damit zeigst, dass du unabhängig und selbstständig bist? Oder weil du es mutig findest, etwas Verbotenes auszuprobieren?

    Coolness ist sehr individuell und es gibt sehr unterschiedliche Möglichkeiten, cool zu sein. Etwa, indem du eine durchdachte Lebensphilosophie hast, Kleider nach deinem eigenen, individuellen Geschmack trägst, mit einer offenen Art auf andere zugehst oder einen Sport ausübst, der dir Spaß macht.
  • Kiffen lässt Probleme vergessenHast du Schwierigkeiten, denen du am liebsten aus dem Weg gehen möchtest?

    Die Vorstellung, mit dem Kiffen nicht dauernd darüber nachdenken zu müssen und ein bisschen abschalten zu können, kann verlockend sein.

    Gerade wenn du kiffst, um dich von unangenehmen Situationen oder Stress zu entlasten, ist das Risiko besonders groß, dass du deswegen immer mehr konsumierst und schließlich davon abhängig wirst.

    Abgesehen davon, bekommst du mit Kiffen die Probleme nicht «wirklich» in den Griff. Du kannst Probleme damit nicht aus der Welt schaffen. Deine Grundstimmung bleibt bestehen und durch das Kiffen können neue Schwierigkeiten dazukommen. 

    Wenn es dir nicht gut geht, versuch, mit Personen zu sprechen, denen du vertraust. Das können deine Freunde, Eltern, Geschwister oder andere Familienmitglieder sein. An vielen Schulen gibt es SchulsozialarbeiterInnen, die dich in jeder Lebenslage unterstützen und der Schweigepflicht unterstehen. Je nachdem kann auch ein Gespräch mit einer Lehrperson weiterhelfen. Zögere auch nicht, dir Hilfe von Fachleuten einzuholen.
  • Kiffen hilft gegen Stress und entspanntViele empfinden die Wirkung von Cannabis als entspannend. Das THC im Joint wirkt sowohl auf den Körper, als auch auf die Seele.

    Kannst du dir vorstellen, warum Kiffen trotzdem nicht wirklich zur Entspannung geeignet ist? Die Wirkung lässt allmählich nach und du müsstest kurze Zeit später und letztlich regelmäßig neue Joints konsumieren.

    Es kann dazu kommen, dass du immer mehr kiffst, bis du das Gefühl hast, dich ohne Cannabis nicht mehr entspannen zu können. So kann sich langsam eine Abhängigkeit entwicklen.
  • Neues auszuprobieren macht SpaßWer aus Neugierde kifft, sollte den Konsum auf das Probieren beschränken.

    Setz deine Neugier bewusst ein, nimm deine inneren Gefühle ernst und achte darauf, nur Dinge zu tun, die dir gut tun.
  • Alle kiffenHast du das Gefühl, fast alle außer dir haben bereits Erfahrungen mit Cannabis gemacht? 

    Die Mehrheit der Jugendlichen konsumiert keinen Cannabis. Ein großer Teil lässt es nach dem Ausprobieren wieder sein. Hier findest du mehr Zahlen dazu...
  • Ich fühle mich in der Gruppe besser akzeptiertHast du manchmal das Gefühl, dass du besser zu deinem Freundeskreis passen würdest und bei einem Freund oder einer Freundin besser ankämst, wenn du kiffen würdest? 

    Es gibt viele Dinge, die verbinden können. Dazu gehören zum Beispiel gemeinsame Hobbys, die gleichen Sportarten sowie ähnliche Interessen und Ansichten

    Wenn es richtige Freunde sind, bestehen sie nicht darauf, dass du kiffst. Tu nur, was du auch wirklich möchtest-es ist deine Entscheidung! Sei einfach du selbst. Du wirst feststellen, dass deine klare Haltung in deinem Freundeskreis geschätzt wird.
  • Der Cannabisrausch fördert die Kreativität und PhantasieDurch das Kiffen wirst du nicht zum Künstler. Kreativität und Phantasie können sich auch anders entfalten.

    Etwa, wenn du dich in deinen Gedanken und Gefühlen frei fühlst. Indem du ein gutes Buch liest, Musik hörst oder dir sonst ungestört Zeit für etwas nimmst.
 
Patronat
bwlv
Autor/-in
Stephanie Stalter
Revisor/-in
Stark statt breit - Ginko Stiftung
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