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Passivrauchen: das Wichtigste in Kürze

Jede Zigarette verursacht Rauch, der von Rauchenden und Nichtrauchenden eingeatmet wird. Die Gifte des Tabakrauchs sind für alle schädlich.

Man unterscheidet zwischen dem Hauptstromrauch - das ist der Rauch, der vom Rauchenden eingeatmet wird, wenn er an der Zigarette zieht – und Nebenstromrauch – das ist der Rauch, der in den Rauchpausen an der glimmenden Zigarette hochsteigt.

Passivrauch besteht einerseits aus dem ausgeatmeten Tabakrauch der Rauchenden und andererseits aus dem Nebenstromrauch, der aus der brennenden Zigarette in die Luft gelangt.

Der Tabakrauch setzt sich zu 12 % aus sehr feinen Partikeln und zu 88 % aus Gasen zusammen, die über die Atemwege in die Lungen gelangen. Im Passivrauch ist die Konzentration  krebserregender Substanzen und anderer giftiger Stoffe höher als im Hauptstromrauch. Das liegt daran, dass der Verbrennungsprozess schlechter verläuft, wenn die Zigarette nur vor sich hin glimmt.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Passivrauch schädlich für die Gesundheit ist. Beispielsweise erhöht sich für Nichtraucher/innen das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, um 20 %, wenn sie mit Rauchern im gleichen Haushalt leben.

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Tabakrauch ist in Innenräumen die Hauptursache für eine hohe Belastung mit Feinstaub. Feinstaub setzt sich aus kleinsten Teilchen – sogenannten Partikeln – zusammen. Je kleiner die Partikel, desto tiefer dringen sie in die Lunge ein und entfalten ihre schädliche Wirkung.

Mit dem Blut verteilen sich die giftigen Stoffe des Tabakrauchs im ganzen Körper. Untersuchungen zeigen, dass in Deutschland jährlich etwa 3300 Nichtraucher/innen frühzeitig infolge des Passivrauchens sterben.

80,6 % der Nie-Raucher über 15 Jahre  empfinden  Tabakrauch als unangenehm. 76 % der Nichtraucher/innen meiden Orte, wo viel geraucht wird und 7,9 % sind fast täglich von Passivrauchen zu Hause betroffen.

 

 

 
Quelle/n
DHS
Autor/-in
Brigitte Müller
Stephanie Stalter
Revisor/-in
Thomas Beutler
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