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Rauchen mindert die Lust

Rauchende verspüren weniger Lust auf Sport. Das liegt insbesondere daran, dass Rauchende eine schlechtere Kondition als Nichtrauchende haben.  

Rauchende haben weniger Lust auf Sport und andere körperlichen Betätigungen. Das liegt daran, dass sie eine schlechtere Kondition und Ausdauer haben als Nichtrauchende. Rauchende geraten bei körperlichen Anstrengungen viel leichter außer Atem, als Nichtrauchende. Grund für das schlechtere Leistungsniveau sind Durchblutungsstörungen und Sauerstoffmangel in Geweben und Organen.

Beim Rauchen wird nämlich über die Lunge giftiges Kohlenmonoxid ins Blut aufgenommen. Dieses lagert sich anstelle des Sauerstoffes in den roten Blutkörperchen ab. Der Sauerstofftransport im Blut wird erheblich gestört. Das geht so weit, dass einzelne Blutkörperchen absterben und somit zur Sauerstoffaufnahme nicht mehr fähig sind. Die über die Atmung aufgenommene Sauerstoffmenge verringert sich also nach und nach. Somit wird auch weniger Sauerstoff in die Organe und die Muskulatur weitergegeben. Der Körper kann sein ursprüngliches Potenzial nicht mehr ausschöpfen und verliert an Leistungsfähigkeit. Schnellatmigkeit und Kraftverlust im Ausdauerbereich sind die Folge.

Rauchende haben aber nicht nur weniger Lust auf Sport. Verschiedenen Studien zufolge haben rauchende Männer auch häufiger Potenzprobleme als Nichtraucher. Unter impotenten Männern befinden sich zwei Drittel Raucher. Rauchen führt damit zu einem Verlust an Lebensqualität. 

Siehe auch:

Sex und Pille

Patronat
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Quelle/n
Autor/-in
Karlheinz Pichler
Revisor/-in
Adrian Von Allmen / Nichtraucher-Initiative Deutschland e.V. / Stephanie Stalter