Schlaf
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Schlaf und Schlafzyklen

Wie hast du heute geschlafen?

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Was ist Schlaf und warum brauchst du ihn?

Schlaf

Schlaf ist wichtig für die Gesundheit und das Immunsystem. Währenddessen regeneriert sich dein Körper und dein Gehirn verarbeitet weiterhin Informationen und Gelerntes. 

Video

Das Video wurde in Kooperation mit der pädagogischen Hochschule Heidelberg im Rahmen eines Praxisprojekts des Studiengangs "E-Learning und Medienbildung M.A." von Sophia Lindner entwickelt.

Dein Schlaf läuft in mehreren Zyklen ab, die sich pro Nacht etwa 4-6-mal wiederholen. 

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ACHTUNG: Das ist nur ein Beispiel, die Schlafzyklen und -phasen können pro Zyklus und Mensch unterschiedlich sein. 

Dein Schlaf wird im Wesentlichen durch zwei Hauptsysteme in deinem Gehirn gesteuert:

1) Durch deine Innere Uhr

  • Sie reagiert auf Licht und Dunkelheit und steuert dadurch, wann du müde oder wach bist.
  • Wird es um dich herum dunkel schüttet dein Körper mehr Melatonin (das sogenannte Schlafhormon) aus. Dies ist wiederum ein Zeichen dafür das es Nacht ist und du wirst müder.

2) Dein Schlafdruck

Dein Körper wird müder, je länger du wach bist. Das passiert, weil sich im Gehirn ein Stoff namens Adenosin (ein körpereigener Botenstoff) im Laufe des Tages ansammelt. Je mehr davon da ist, desto stärker wirst du müde und desto eher willst du schlafen.

Die Schlafphasen

Dein Schlaf läuft in mehreren Zyklen ab. Zyklen sind wie Kreisläufe, die sich pro Nacht etwa 4–6-mal wiederholen. Der erste Schlafzyklus ist oft der kürzeste und dauert zwischen 70 und 100 Minuten, während spätere Zyklen meist zwischen 90 und 120 Minuten liegen. Ein Zyklus besteht aus vier Phasen: Der Einschlafphase (N1), der Leichtschlafphase (N2), der Tiefschlafphase (N3) und der REM Phase.

1. Einschlafphase (N1)

Das ist der Übergang vom Wachsein zum Schlafen.

  • Diese dauert meist nur wenige Minuten pro Schlafzyklus.
  • Dabei entspannen sich deine Muskeln.
  • Die Gedanken werden langsamer.
  • Manchmal zuckt dein Körper plötzlich oder es füllt sich an, als ob du fallen würdest. Das Muskelzucken sind kurze, unwillkürliche Muskelimpulse. Die genauen Ursachen dafür sind aber noch nicht eindeutig geklärt.
  • Du bist in dieser Phase noch nicht richtig tief eingeschlafen und kannst noch einfach aufwachen.

2. Leichter Schlaf (N2)

Hier verbringst du den größten Teil der Nacht, etwa die Hälfte der Schlafzeit.

  • Hier werden Herzschlag und Atmung ruhiger.
  • Deine Körpertemperatur sinkt leicht
  • und Geräusche werden weniger wahrgenommen.

3. Tiefschlaf (N3)

Das ist die wichtigste Erholungsphase für deinen Körper. Sie ist gut für die Regeneration

  • Deine Muskulatur entspannt sich.
  • Puls- und Atemfrequenz nimmt ab.
  • Dein Hormonsystem wird angeregt, z. B. dein Wachstumshormon.
  • Diese Phase kann auch dein Immunsystem und andere wichtige Körperprozesse stärken.
  • Es ist schwieriger dich in dieser Phase zu wecken.
  • Und falls du doch geweckt wird, fühlst du dich oft benommen oder „wie gerädert“.

In der ersten Nachthälfte verbringst du mehr Zeit im tiefen Schlaf. Gegen Ende werden diese Phasen kürzer und du verbringst mehr Zeit im sogenannten REM-Schlaf. Somit ändert sich die Zusammensetzung jedes Zyklus, also wie viel Zeit in jeder Schlafphase verbracht wird, im Verlauf der Nacht.

4. REM-Schlaf

REM steht für „Rapid Eye Movement“ – die Augen werden hinter den geschlossenen Lidern schnell hin- und her bewegt.

  • Hier entsteht eine vorübergehende Lähmung deiner Muskeln, außer Augen und Atmung. Aber keine Angst dies löst sich auch wieder!
  • Es wird angenommen, dass der REM-Schlaf dazu da ist, Informationen, die während des Tages in unser Gehirn gelangen, zu verarbeiten.
    Dinge, die wir am Tag erlebt oder gelernt haben, werden während der REM-Phase ins Gedächtnis eingeprägt. Wenn du also am Tag z.B. für eine Prüfung gelernt hast, kann dir genug REM-Schlaf helfen, das Gelernte besser zu behalten.
  • Hier träumt du am intensivsten. Träume können in jeder Schlafphase auftreten, sind aber hier am stärksten.

Zwischen den Phasen gibt es mehrere kurze Momente, in denen du fast wach bist, aber meist nichts davon mitbekommst, z.B. um deine Liegeposition zu ändern. Eine Studie mit Erwachsenen ergab viermaliges Erwachen pro Stunde. Bei 8 Stunden Schlaf wären das ca. 32 mal.

Schlafzyklen können von Person zu Person und von Nacht zu Nacht variieren, abhängig von einer Vielzahl von Faktoren wie Alter oder Schlafgewohnheiten.

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