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Schlaf ist wichtig für die Gesundheit und das Immunsystem. Währenddessen regeneriert sich dein Körper und dein Gehirn verarbeitet weiterhin Informationen und Gelerntes.
Video
Das Video wurde in Kooperation mit der pädagogischen Hochschule Heidelberg im Rahmen eines Praxisprojekts des Studiengangs "E-Learning und Medienbildung M.A." von Sophia Lindner entwickelt.
Dein Schlaf läuft in mehreren Zyklen ab, die sich pro Nacht etwa 4-6-mal wiederholen.
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ACHTUNG: Das ist nur ein Beispiel, die Schlafzyklen und -phasen können pro Zyklus und Mensch unterschiedlich sein.
Hier kannst du noch einmal nachlesen.
Dein Schlaf wird im Wesentlichen durch zwei Hauptsysteme in deinem Gehirn gesteuert:
1) Durch deine Innere Uhr
2) Dein Schlafdruck
Dein Körper wird müder, je länger du wach bist. Das passiert, weil sich im Gehirn ein Stoff namens Adenosin (ein körpereigener Botenstoff) im Laufe des Tages ansammelt. Je mehr davon da ist, desto stärker wirst du müde und desto eher willst du schlafen.
Dein Schlaf läuft in mehreren Zyklen ab. Zyklen sind wie Kreisläufe, die sich pro Nacht etwa 4–6-mal wiederholen. Der erste Schlafzyklus ist oft der kürzeste und dauert zwischen 70 und 100 Minuten, während spätere Zyklen meist zwischen 90 und 120 Minuten liegen. Ein Zyklus besteht aus vier Phasen: Der Einschlafphase (N1), der Leichtschlafphase (N2), der Tiefschlafphase (N3) und der REM Phase.
1. Einschlafphase (N1)
Das ist der Übergang vom Wachsein zum Schlafen.
2. Leichter Schlaf (N2)
Hier verbringst du den größten Teil der Nacht, etwa die Hälfte der Schlafzeit.
3. Tiefschlaf (N3)
Das ist die wichtigste Erholungsphase für deinen Körper. Sie ist gut für die Regeneration
In der ersten Nachthälfte verbringst du mehr Zeit im tiefen Schlaf. Gegen Ende werden diese Phasen kürzer und du verbringst mehr Zeit im sogenannten REM-Schlaf. Somit ändert sich die Zusammensetzung jedes Zyklus, also wie viel Zeit in jeder Schlafphase verbracht wird, im Verlauf der Nacht.
4. REM-Schlaf
REM steht für „Rapid Eye Movement“ – die Augen werden hinter den geschlossenen Lidern schnell hin- und her bewegt.
Zwischen den Phasen gibt es mehrere kurze Momente, in denen du fast wach bist, aber meist nichts davon mitbekommst, z.B. um deine Liegeposition zu ändern. Eine Studie mit Erwachsenen ergab viermaliges Erwachen pro Stunde. Bei 8 Stunden Schlaf wären das ca. 32 mal.
Schlafzyklen können von Person zu Person und von Nacht zu Nacht variieren, abhängig von einer Vielzahl von Faktoren wie Alter oder Schlafgewohnheiten.
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