Nichtrauchen hat Vorteile

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Der Natur und den Menschen in den Entwicklungsländern zuliebe

Die Tabakplantagen belasten die Umwelt und schwächen die lokale Wirtschaft.

Nur knapp über die Hälfte der weltweit angebauten Tabakblätter können in der Sonne getrocknet werden. Der Rest wird mit kostbaren Rohstoffen wie Kohle oder Brennholz getrocknet. Damit das möglich ist, wird an der Natur starker Raubbau betrieben. Zum Trocknen von Tabakblättern werden jährlich Millionen von Hektaren Wald zerstört!

In der Regel handelt es sich bei Plantagen um Monokulturen, was bedeutet, dass ununterbrochen ausschließlich dasselbe angepflanzt wird. Dadurch werden dem Boden einseitig die gleichen Nährstoffe entzogen. Schon nach wenigen Perioden des Tabakanbaus sind die Ackerflächen ausgelaugt und für lange Zeit unfruchtbar.

Monokulturen erzeugen zudem bei den ohnehin schlecht bezahlten Plantagearbeitern/innen große Abhängigkeiten. Wenn z.B. der Preis, der für die Tabakblätter gezahlt wird, sinkt, dann haben sie das Nachsehen. Und weil statt Nahrungsmitteln eben nur Tabak angepflanzt wird, sind sie darauf angewiesen, dass ihre Regierungen Nahrungsmittel von weither zum Verkauf anbieten oder sogar aus anderen Ländern für teures Geld importieren. Das kostet sie bedeutend mehr, als wenn sie anstelle des Tabaks beispielsweise Getreide oder Mais anpflanzen könnten.

Getreide statt Tabak anzubauen wäre eine sinnvolle Strategie gegen den Hunger in den Entwicklungsländern. Du kannst diese Entwicklung unterstützen, indem du auf das Rauchen verzichtest.

Patronat
bwlv
Autor/-in
Oliver Padlina
Revisor/-in
Susanne Lanker