Wochenende und Parties

Inhalt

In welchen Situationen rauchst du?

Hast du dir schon überlegt, in welchen Situationen du rauchst? Ob du in diesen Situationen auch auf Zigaretten verzichten könntest?

Je mehr dein Alltag aus rauchfreien Zeiten besteht, desto unabhängiger vom Rauchen bist du.

In welchen Situationen rauchst du? Was verbindest du mit dem Rauchen? Klicke auf die Stichworte und finde mehr über deinen Konsum heraus:

  • Am WochenendeRauchen hat für dich einen besonderen Stellenwert. Du sparst es für das Wochenende auf. Wahrscheinlich verbindest du das Rauchen mit Freizeit, Erholung, Partys, Abendteuer.

    Ist dir bewusst, dass du, um diese Gefühle zu erleben, nicht auf das Rauchen angewiesen bist? Hast du auch schon probiert einmal ein Wochenende ohne Zigaretten auszukommen?

    Denk daran, dass die meisten süchtigen Raucher/innen am Anfang auch nur zu bestimmten Gelegenheiten geraucht haben, genau wie du jetzt. Die Menge der gerauchten Zigaretten tief zu halten, ist extrem schwierig. Die Gefahr ist groß, dass du irgendwann anfängst auch unter der Woche zu rauchen, z.B. wenn du Stress hast oder unter Druck bist.

    Beobachte dich genau. Wenn du merkst, dass du beginnst während der Woche zu rauchen, überlege dir gut, ob du es wirklich willst und besuche feelok erneut. 
  • Beim AusgehenRauchen ist für dich offenbar etwas Besonderes, so wie auch der Ausgang meistens einen besonderen Stellenwert hat. Rauchst du in jedem Ausgang? Oder verzichtest du manchmal bewusst auf Zigaretten? Macht Ausgehen auch Spaß ohne Zigaretten? Probiere es aus, du bist beim Weggehen nicht auf Zigaretten angewiesen.

    Denk daran, dass die meisten süchtigen Raucher/innen am Anfang auch nur zu bestimmten Gelegenheiten geraucht haben, genau wie du jetzt. Die Menge der gerauchten Zigaretten tief zu halten, ist extrem schwierig. Die Gefahr ist groß, dass du irgendwann anfängst auch an normalen Tagen zu rauchen, z.B. wenn du Stress hast oder unter Druck bist. Beobachte dich genau. Wenn du merkst, dass du beginnst während der Woche zu rauchen, überlege dir gut, ob du es wirklich willst und besuche feelok erneut. 
  • An gewissen Tagen rauche ich aus Prinzip nichtEs tut dir bestimmt gut, wenn du dir fest vornimmst, an gewissen Tagen nicht zu rauchen. So kommt es nicht soweit, dass du zum täglichen Raucher/zur täglichen Raucherin wirst.

    Kostet es dich Anstrengung, wenn du beschlossen hast, an gewissen Tagen nicht zu rauchen? Hast du deinen Vorsatz auch schon gebrochen und trotzdem geraucht? Wenn ja, könnte das einen Hinweis darauf sein, dass du dabei bist abhängig von Zigaretten zu werden. Überlege dir in diesem Fall, ob es sich für dich lohnt, dauernd gegen das Verlangen nach Zigaretten anzukämpfen.

    Die Menge der gerauchten Zigaretten tief zu halten, ist extrem schwierig. Vielleicht ist es besser ganz mit Rauchen aufzuhören. 
  • Zusammen mit Kolleginnen/KollegenDu rauchst mit anderen und vielleicht auch wegen anderen Leuten. Rauchen mit anderen kann das Wir-Gefühl stärken. Das heißt auch, du rauchst weniger, wenn du alleine bist oder wenn du mit Nichtraucher/innen zusammen bist.

    Falls du dich einmal gegen das Rauchen entscheidest, wird es einfacher, wenn du jemanden hast, der dich dabei begleitet und selber nicht raucht. 
  • Um dich zu entspannenDu rauchst, um Spannungen und Stress besser auszuhalten. Rauchen bedeutet für dich Pause, Belohnung, Erholung oder Entspannung.

    Falls du mal aufhören möchtest, musst du dir Gedanken darüber machen, welche Alternativen dir in den einzelnen Situationen helfen und wie du dich anders für etwas belohnen kannst. 
  • Wenn du verlegen bist oder es dir langweilig istDu rauchst in Verlegenheits- und Langweilesituationen. Vielleicht, weil die Zeit so schneller vergeht? Weil du dann etwas zu tun hast? Weil die Nervosität abnimmt? Oder weil du dich an etwas festhalten kannst?

    Wenn du mal aufhören möchtest zu rauchen: Mach dir Gedanken darüber, welche Alternativen dir helfen, mit solchen Situationen umzugehen.
  • Gelegentlich aus GenussDu scheinst zu einer kleinen Gruppe von Gelegenheits-Raucher/innen zu gehören, welche nur ab und zu genussvoll eine Zigarette rauchen. Es gibt nur wenige, die über eine längere Zeit dabei bleiben können.

    Beobachte deinen Konsum, damit es bei diesen paar Genusszigaretten bleibt! Sei ehrlich mit dir. Würdest du merken, dass du doch immer mehr rauchst, überlege dir bewusst, ob das wirklich in deinem Interesse ist. 
  • Ich kann es nicht so genau sagenWenn du nicht genau sagen kannst, in welchen Situationen du rauchst, könnte das darauf hindeuten, dass du vielleicht schon süchtig nach Zigaretten bist. Dass zeigt sich z.B. daran, dass du immer öfter, bei immer mehr Gelegenheiten, zur Zigarette greifst.

    Wie ist das bei dir? Hat sich dein Zigarettenkonsum, seit du mit Rauchen begonnen hast, erhöht? Stresst es dich, wenn du z.B. in einer Bar nicht rauchen kannst, bei Leuten zuhause bist, wo rauchen unerwünscht ist oder wenn du keine Zigaretten dabei hast?

    Denk daran, dass die meisten süchtigen Raucher/innen am Anfang auch nur zu bestimmten Gelegenheiten geraucht haben, genau wie du jetzt. Die Menge der gerauchten Zigaretten tief zu halten, ist extrem schwierig. Wenn du den gelegentlichen Konsum nicht im Griff hast, ist es wahrscheinlich besser, ganz mit dem Rauchen aufzuhören. 
Patronat
bwlv
Quelle/n
Autor/-in
Tina Hofmann
Revisor/-in
Susanne Lanker