Trauer nach Suizid
Inhalt

Wie trauern junge Menschen?

Wie bereits bei Trauer nach Suizid erklärt, verläuft Trauern bei jedem*r anders. Manche Eigenschaften sind ausgeprägter als andere. Es gibt kein „richtiges“ Trauern.

Zunächst zeigt sich die Trauer körperlich

  • Kopf- oder Bauchschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Erschöpfung
  • Übelkeit
  • anfälliges Immunsystem

Auf der Gefühlsebene sind ebenso unterschiedliche und widersprüchliche Emotionen möglich. Manchmal treten Gefühle eher versteckt auf, ein anderes Mal wieder sehr stark. Es kann sehr anstrengend für den*die Jugendliche sein, diese Gefühlsschwankungen zu durchleben

  • Haltlosigkeit
  • Wut
  • Hass
  • Freude
  • Dankbarkeit
  • Liebe
  • Erleichterung

Es kommt auch vor, dass sich die Wut und die Aggression, die in der Trauer auftaucht, gegen den Verstorbenen richtet. Das kann sehr erschreckend sein.

Veränderung von Beziehungen, Verhalten und Denkweisen

  • Zu Bezugspersonen entsteht eine ablehnende und abwehrende Haltung. Jugendliche können/möchten die Sichtweise von ihnen nicht verstehen und verschließen sich ihnen gegenüber
  • Jugendliche ziehen sich in solchen Situationen aus dem Freundes- und Familienkreis zurück
  • Es kommt vor, dass Jugendliche durch die Trauer sehr intensive Träume haben und ihre Wahrnehmung in Bezug auf den*die Verstorbene*n durcheinander ist (sehen den*die Tote*n,…)
  • (Kinder und) Jugendliche trauern anders als Erwachsene. Sie „springen“ in die Trauer rein, wie in Pfützen, aber auch wieder heraus. So kann es sein, dass man sich einem Moment der intensiven Trauer befindet und im anderen Moment auch wieder im Spiel oder mit den Gedanken bei der nächsten Verabredung.



  • Jugendliche stellen sich sowieso schon Fragen über das Leben und seinen Sinn. Das wird durch einen Verlust weiter verstärkt. Fragen nach Schuld und der eigenen Vorstellung der Zukunft nehmen viel Platz ein.

Folgen

  • Einlassen auf Menschen und Beziehungen fällt schwerer
  • Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens und Lebensmüdigkeit
  • Trauma
  • Essstörungen
  • Selbstverletzendes Verhalten
Patronat
Quelle/n
Witt-Loers, Stephanie: Trauernde Jugendliche in der Familie, Göttingen, 2014
Fokus
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