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Warum braucht es einen Jugendschutz?

Wer früh regelmäßig raucht, setzt sich mehreren Risiken aus: Eine schnell einsetzende Tabakabhängigkeit hat oft einen lebenslangen Tabakkonsum zur Folge und die Gesundheit wird sowohl kurz- wie auch langfristig beschädigt. Deshalb will der Jugendschutz eine Altersgrenze beim Verkauf von Tabakprodukten festlegen.

Wer raucht, beginnt damit meist in jungen Jahren. Im Alter von 13 Jahren haben über 30 Prozent der Jugendlichen bereits einmal geraucht. Deshalb sprechen Fachleute bei Zigaretten von der legalen Jugenddroge. Der Jugendschutz will mit einem festgesetzten Schutzalter bewirken, dass Kinder und Jugendliche Tabakprodukte nicht wie ein Kaugummi kaufen können. Dahinter steckt auch die Botschaft, dass Rauchen schädlich ist.

Das Jugendschutzgesetz will Kinder und Jugendliche vor den Folgen des Tabakrauchens schützen weil:

  • Tabakrauchen kann abhängig machen.
  • Vom Tabakrauchen und dem enthaltenen Nikotin wird man körperlich und seelisch abhängig. Bei Kindern und Jugendlichen kann sich die Abhängigkeit schon nach dem Ausprobieren einiger Zigaretten einstellen.
  • Die Tabakabhängigkeit wird von Jugendlichen oft unterschätzt. Sie wissen nicht, dass es nicht einfach ist, mit dem Rauchen aufzuhören.
  • Je früher jemand mit Rauchen anfängt, desto schwieriger wird es, davon loszukommen.
  • Es droht der lebenslange Konsum, wenn jemand früh regelmäßig raucht.
  • Rauchen behindert die normale körperliche und seelische Entwicklung jenes jungen Menschen.
  • Es wirkt sich direkt auf die Herz-Kreislauf und Lungenfunktion aus, und es lassen z.B. die sportlichen Leistungen nach.
  • Die gesundheitlichen Schäden sind massiv – nicht erst im Alter.

 

Autor/-in
Stephanie Stalter
Revisor/-in
Ginko-Stiftung LOQ
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