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Werbeverbote für Tabak

In Deutschland bestehen schon seit 1975 umfangreiche Regelungen zum Verbot von Werbemaßnahmen für Tabakprodukte.

Hier eine Übersicht der eingesetzten Werbeverbote seit 1975:

1975: Das deutsche Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz verbietet:

  • Werbung für Tabakprodukte in Fernsehen und Hörfunk sowie
  • Werbung, die das Rauchen als unschädlich oder gesund, als Mittel zur Anregung körperlichen Wohlbefindens oder das Inhalieren als nachahmenswert darstellt.


31. August 1999: Der Rundfunkstaatsvertrag verbietet Sponsoring von Rundfunk- und Fernsehsendungen durch Zigarettenhersteller.

23. Juli 2002: Das Jugendschutzgesetz verbietet Tabakwerbung im Kino vor 18 Uhr.

23. Juli 2004: Das Gesetz zur Verbesserung des Schutzes junger Menschen vor Gefahren des Alkohol- und Tabakkonsums

  • verbietet die kostenlose Abgabe von Zigaretten und
  • legt die Mindestgröße einer Zigarettenpackung auf 17 Stück fest.


1. Januar 2007: Die Tabakwerberichtlinie der Europäischen Union wird durch §21a des Vorläufigen Tabakgesetzes umgesetzt. Dieser verbietet:

  • Werbung für Tabakerzeugnisse in Zeitungen und Zeitschriften, soweit diese nicht ausschließlich für im Tabakhandel tätige Personen bestimmt sind,
  • Werbung für Tabakerzeugnisse in „Diensten der Informationsgesellschaft“ wie dem Internet,
  • Sponsoring von Rundfunkprogrammen und von grenzüberschreitenden Veranstaltungen durch Unternehmen, deren Haupttätigkeit die Herstellung oder der Verkauf von Tabakerzeugnissen ist.
Quelle/n
Autor/-in
Revisor/-in
Stephanie Stalter / Ginko-Stiftung LOQ

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