Energydrinks sind beliebt, aber bei zu viel davon kann’s gefährlich werden. Studien zeigen: Herzrhythmusstörungen, hoher Blutdruck und sogar Todesfälle wurden schon damit in Verbindung gebracht.
Klicke auf die und finde heraus, welche Wirkungen Energydrinks in deinem Körper auslösen können. Wusstest du, dass sich Energydrinks sogar auf deine Stimmung und Psyche auswirken können?
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Übermäßiger Koffeinkonsum kann sich schädlich auf deine Gesundheit auswirken.
Langfristige Auswirkungen auf einen hohen Koffeinkonsum sind kaum bekannt. Zu viel Koffein könnte eine Rolle spielen unter anderem bei Stimmungsschwankungen, Verhaltensstörungen, Herzanfällen, Leberschäden, Niereninsuffizienz und Atemproblemen.
Energydrinks enthalten sehr viel Zucker und können bei Problemen wie Übergewicht und Adipositas eine Rolle spielen.
Zusätzlich zum Koffein beinhalten Energydrinks sehr viel Zucker. 25 – 30 g Zucker pro Dose – das sind bis zu 10 Zuckerwürfel! Für Kinder und Jugendliche wird zum Beispiel empfohlen, nicht mehr als 25 g Zucker am Tag zu sich zu nehmen. Wer zu viel Zucker zu sich nimmt, hat ein höheres Risiko für Adipositas, Diabetes und Karies.
"Mein Körper reicht allein nicht – ich brauche Produkte, um zu funktionieren."
Diese Botschaft ist gefährlich – denn sie kann dein Verhalten beeinflussen und auch die Hemmschwelle für andere leistungssteigernde oder aufputschende Substanzen senken. Energydrinks wirken nicht nur auf den Körper, sondern auch auf das Gehirn – genauer gesagt auf das Belohnungssystem. Das Koffein und der Zucker in Energydrinks können dieses System stark aktivieren – man fühlt sich kurzzeitig fitter, wacher oder leistungsfähiger. Das kann dazu führen, dass man immer wieder zum Drink greift, um diesen Effekt zu spüren – und das kann Gewohnheiten oder sogar Suchtverhalten fördern.
Der Konsum von Energydrinks ist, vor allem bei vorerkrankten Personen, mit unerwünschten psychischen Nebenwirkungen verbunden. Das bedeutet, dass es negative Auswirkungen auf die Psyche haben kann, zum Beispiel:
Es ist aber noch nicht geklärt, ob Energydrinks ein Auslöser für Psychische Erkrankungen sind oder ob im Rahmen von bereits bestehenden psychischen Erkrankungen ein „ungesunder Lebensstil“ gewählt wird.
Eine 16-jährige Schülerin ist im Unterricht plötzlich bewusstlos geworden. Ihr Herz hörte auf zu schlagen (= Kammerflimmern). Sie musste 65 Minuten lang wiederbelebt werden. Das Mädchen war eine gute Schülerin und betrieb regelmäßig Sport. Um sich für eine Prüfung und ein Referat vorzubereiten, habe sie die letzten 3 Tage vor dem Vorfall bei mangelndem Schlaf große Mengen an Energydrinks getrunken. Obwohl ihr Herz nach der Reanimation wieder schlug, war ihr Gehirn stark geschädigt. Sie verstarb wenige Tage später. Sie hatte keine bekannten Vorerkrankungen, war gesund, sportlich und fit. Später wurde festgestellt: Sie hatte eine (vermutlich unbemerkte) Herzmuskelentzündung (Myokarditis). Die Kombination aus Herzmuskelentzündung und viel Koffein/Taurin aus den Energydrinks könnte das tödliche Herzflimmern ausgelöst haben.
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