Auswirkungen des Klimawandels
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Extreme auf der ganzen Welt?

Weltweit Hitze, Dürren und Überschwemmungen im Zeichen des Klimawandels, die vor allem den Globalen Süden treffen: aktuelle Erkenntnisse der Klimaforschung zeigen die Folgen und die Auswirkungen des Klimawandels auf den Menschen und die Natur. 

Tipp

Auf dieser Seite findest du verschiedene Bilder rund ums Thema Klimawandel:

climatevisuals.org 

Die Grafik zeigt eine Berechnung des Temperaturanstiegs weltweit bis zum Jahr 2100:

 

Beispiele aus Deutschland und aus der ganzen Welt:

In Deutschland wurde 2019 ein neuer Hitzerekord eingestellt: Der Hitzerekord lag mit +1,7 ° C über dem langjährigen Durchschnitt von 1961-1990 und war damit je nach Region einer der wärmsten Sommer seit längerer Zeit. In Westdeutschland lag die Temperatur sogar bei + 1,9°C im Gegensatz zum langjährigen Durchschnitt von 1961-1990. Begleitet wurde die Hitzewelle von einer Dürre, die in der deutschen Landwirtschaft einen Gesamtschaden in Höhe von 770 Millionen Euro verursachte. Das Jahr 2018 ist kein Einzelfall – bereits im Jahr 2003 sprach man in Deutschland vom «Hitzesommer“ und «Rekordsommer». Weitere sommerliche Hitzewellen, die teils in Verbindung mit Trockenheit auftraten, gab es in den Sommermonaten von 2006 und 2015.  

Hast du in den Medien vom «Ersten toten Gletscher» gehört? Am 18. August 2019 ist der 700 Jahre alte Okjokull auf Island offiziell für «tot» erklärt worden, weil seine schwindende Eisschicht nur mehr 15 Meter dick ist. Man hat dort sogar eine Gedenktafel mit einem Brief an die Zukunft aufgestellt. Beobachtungen der letzten Jahrzehnte haben Folgendes ergeben:

  • Gletscher und Eisschilde haben an Masse verloren,
  • die Schneebedeckung hat abgenommen,
  • Ausdehnung und Dicke des arktischen Meereises sind stark reduziert und
  • die Temperatur des Permafrost hat zugenommen. 

Auch in den Alpen gibt es eine dramatische Gletscherschmelze: die Pasterze, Österreichs größter Gletscher in den Alpen verlor innerhalb eines Jahres im unteren Bereich rund sechs Meter an Eisdicke, die kleinen Gletscher am Sonnblick eineinhalb bis zwei Meter. Die Werte liegen somit im Bereich der Schmelzrekorde.

Auch andere große Gletscher in den Alpen, wie der Aletschgletscher schmelzen Jahr für Jahr ab. Dabei verlieren sie zum Teil 5 m ihrer Eisschicht pro Jahr. 

Die Gletscherschmelze betrifft auch den Himalaya. Der Rückgang der Gletscher im Himalaya betrifft mehrere hundert Millionen Menschen in Asien existenziell. Denn viele Menschen sind abhängig von den Flüssen, die entstehen, wenn die Gletscher in den Sommermonaten schmelzen. Doch mit der Gletscherschmelze schwinden die Gletscher Jahr für Jahr. Das Wasser aus den Flüssen wird für die Bewässerung von Feldern und als Trinkwasser genutzt. Wenn diese Flüsse fehlen, können die Menschen sich nicht mehr eigenständig versorgen.

Forscher*innen warnen davor, dass es durch Starkregen und Gletscherrückgang zu vermehrten großen Erd-, Berg- und Hangrutschungen kommen wird. Größere Erd- und Gesteinsmassen stürzen hierbei talwärts und gefährden Menschen. In entfernteren Regionen könnte sich auf diese Weise sogar die Gefahr für Vulkanausbrüche erhöhen. 

Auf jedem Kontinent gibt es Wetterextreme, die erhebliche Schäden verursachen. Weltweit kommt es immer wieder zu gravierenden Überschwemmungen und Sturmfluten, die unzählige Menschenleben fordern. Die Überschwemmungen im Ahrtal in Nordrhein-Westfalen wecken bei vielen Menschen Erinnerungen. Sie haben große Schäden für Mensch und Natur angerichtet. So beliefen sich die Schäden im Ahrtal auf insgesamt 33 Milliarden Euro. In anderen Ländern kommen Überschwemmungen häufiger und zum Teil auch deutlich stärker vor. Durch den Monsunregen kommt es in vielen Regionen Asiens zu starken Regenfällen, die dann zu Überschwemmungen führen können. In Pakistan hat sich gezeigt zu was der Monsunregen fähig ist. Dort kam es zu riesigen Überschwemmungen, wobei ganze Städte und Landflächen überflutet wurden. 

Die Überschwemmungen richten große Schäden an und die meisten Menschen, die in Pakistan leben, haben nicht die finanziellen Mittel, um ihre Häuser oder Wohnungen wieder neu zu errichten. 

Hurrikans ist man vor der Küste Mittel- und Nordamerikas gewohnt. 2017 haben hohe Wassertemperaturen den Stürmen ihre Wucht verliehen und der Klimawandel wird sie noch heftiger machen. Doch wie sieht das in Deutschland aus? Tornados sind hierzulande keine Seltenheit. Am 18. und 19. Januar des Jahres 2007 wütete der Wirbelsturm Kyrill in Deutschland. Er war, beurteilt nach den finanziellen Folgen, der stärkste Wirbelsturm in Deutschland. Er hatte einen Schaden von über 2 Milliarden Euro angerichtet.

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