Menstruation, Schwangerschaft
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Die erste Menstruation

Die erste Menstruation wird auch Menarche genannt. Sie setzt im Alter zwischen 10 und 16 Jahren ein.

Meistens braucht es einige Zeit, bis sich ein regelmäßiger Zyklus einpendelt, denn das Gleichgewicht der Hormone muss sich im Körper erst einstellen.

In dieser Zeit kann es vorkommen, dass die Menstruation ein paar Monate lang hintereinander ausfällt, mehrmals kurz hintereinander auftritt, oder, dass es zwischendurch zu sog. Schmierblutungen (die leicht bräunlich sind) kommt.

Auch Aufregung, Prüfungsstress, Ängste, Liebeskummer, Reisen (und die damit verbundene Zeitverschiebung), eine Diät, Krankheiten oder Essstörungen können bewirken, dass sich der Zyklus verschiebt und eine Menstruation verspätet oder gar nicht eintritt.

Ein besonderes Ereignis

Die erste Menstruation ist für viele Mädchen* (und oft auch für deren Eltern) ein besonderes Ereignis. Mädchen* erwarten ihre Menstruation meistens mit einer Mischung aus Ungeduld, Unsicherheit und Vorfreude.

Dann gibt es Mädchen*, die sind froh, wenn ihre Menstruation erst spät eintritt.

So oder so: Die erste Menstruation ist immer eine Überraschung, selbst wenn ein Mädchen* gut darauf vorbereitet ist.

Hilfreich für das Mädchen* kann sein, wenn sich Familienmitglieder (z.B. die Mutter oder eine ältere Schwester, beide kennen ja die Situation) einfühlsam verhalten. Auch sich einer Freund:in anzuvertrauen kann eine Unterstützung sein.

In manchen Familien wird die erste Menstruation mit einem kleinen Ritual begangen, z.B. mit einem festlichen Essen, einem Geschenk usw. Damit wollen die Familienmitglieder zeigen, dass sie das Einsetzen der Geschlechtsreife, das Erwachsen werden ihrer Tochter wahrgenommen haben und sich darüber freuen.

Wenn zu viel Wirbel um die erste Menstruation gemacht wird, kann das auch irritierend oder ärgerlich sein, z.B. wenn 'das Ereignis' allen in der Familie oder im Freundeskreis erzählt wird. Deshalb sollte ein Mädchen*, bei dem die erste Menstruation eingetreten ist, selber bestimmen können, welche Art von Ritual es mag und wer davon erfährt.

Die eigene Einstellung zur Menstruation

Welche Einstellung Mädchen* zu ihrer Menstruation entwickeln, hängt auch davon ab, welche Einstellung durch die Familie und das Umfeld vermittelt wird.

Wenn dem Mädchen* Verständnis entgegen gebracht wird, z.B. bei Menstruationsbeschwerden oder bei einem Stimmungstief, kann sich das positiv im Umgang mit der Menstruation auswirken.

Wogegen Kommentare wie: "Kriegst du deine Tage, dass du so gereizt bist?" eher vermitteln, dass Frauen* vor der Menstruation nervig und nicht besonders liebenswert sind.

Auch in der Werbung für Tampons und Binden erscheint die Menstruation hauptsächlich als Hygieneproblem, das möglichst diskret beseitigt werden sollte. Aus diesen Gründen kann es Frauen* und Mädchen* schwer fallen, die Menstruation positiv zu bewerten.

Welche Einstellung eine junge Frau* zu ihrer Menstruation hat, kann sie aber auch selber steuern. Stehen eher die Schmerzen oder eine als lästig empfundene Monatshygiene im Vordergrund, wird die Menstruation eher als etwas Negatives gesehen.

Vielleicht gelingt es dir, die Menstruation als Zeichen der Weiblichkeit und Fruchtbarkeit anzusehen, als etwas, das zum weiblichen Körper dazu gehört.

Weißfluss und Gebärmutterhalsschleim (Zervixschleim)

Wenn ein Mädchen* seine erste Menstruation noch nicht hatte, in den Eierstöcken aber bereits Östrogene aktiv werden und Brüste und Schamhaare zu wachsen beginnen, finden sich häufig weissliche Schleimspuren im Slip. Dieser Schleim wird Weißfluss genannt.

Ab dem Zeitpunkt, an dem der Weißfluss austritt, dauert es etwa noch 6 -12 Monate, manchmal aber auch länger, bis die erste Menstruation eintritt.

Es ist jedoch nicht so, dass es mit diesem Schleim vorbei ist, sobald die erste Menstruation gekommen ist. Je nachdem, in welchem Stadium des Zyklus du dich befindest, kann Schleim austreten und unterschiedlich aussehen.

Veränderungen der Scheide während des Zyklus

Die Scheide ist auch nach der ersten Menstruation während dem ganzen Zyklus unterschiedlich feucht. 

An der Beschaffenheit von Schleim und Muttermund kannst du erkennen, an welchem Punkt in deinem Monatszyklus du dich befindest:

  • Nach der Menstruation ist der Muttermund geschlossen und fühlt sich hart an.
  • Wenn es zum Eisprung kommt, wird er weich und öffnet sich ein wenig.
  • In der zweiten Zyklusphase schließt der Muttermund wieder und fühlt sich erneut eher hart an.
  • Während der Blutung öffnet sich der Muttermund wieder ein wenig.

Der Schleim im Gebärmutterhals ist in der ersten Zyklusphase zunächst weißlich dick und klebrig.

Wenn im Eierstock ein Ei heranreift und Östrogene aktiv werden, wird der Schleim milchig weiß und schließlich zum Zeitpunkt des Eisprungs glasig klar.

Nach dem Eisprung wird der Schleim schnell wieder dicklich und verschwindet dann ganz.

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