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Frei und unabhängig wie Männer

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Rauchen «Männersache». Seit dem 2. Weltkrieg rauchen immer mehr Frauen regelmäßig. Dazu beigetragen hat auch eine gezielt auf Frauen abgestimmte Werbung.

Ende des 19. Jh. rauchten vor allem die Männer. In den beiden Weltkriegen wurden viele Soldaten auch mit Zigaretten versorgt. Bei den Frauen hingegen wurde zu Beginn des 20. Jh. vorwiegend in Künstlerkreisen geraucht. Erst seit dem Ende des 2. Weltkrieges stieg der Anteil der regelmäßig rauchenden Frauen an.

Im Zuge der Emanzipation in den 70er- und 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts wurden gezielt Maßnahmen eingesetzt, damit Frauen und Mädchen mit dem Rauchen anfingen. Die Botschaft war: Rauchen ist Männersache, aber auch emanzipierte und freie Frauen rauchen. Eine weitere Botschaft kam in den 90er-Jahre dazu: Rauchen macht schlank. Werbekampagnen lieferten die Bilder zu den Botschaften frei, schlank und selbstbewusst.

 

Siehe auch:

Verbreitung

Quelle/n
Tabakmonitoring
Autor/-in
Brigitte Müller
Revisor/-in
Thomas Beutler / Stephanie Stalter
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