Medienabhängigkeit

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Streaming

Netflix, Disney+, Twitch und Co. Fast jede*r Jugendliche hat mindestens einen Streaming Account. Aber wo liegen die Tricks dieser Anbieter?

 

Die Automatische Wiedergabe von Streaming-Diensten (#Autoplay) kann dazu führen, dass man länger schaut als geplant. Was bei einem geplanten Serienmarathon vielleicht ganz nützlich erscheint, führt dazu, dass man gar nicht erst darüber nachdenken kann, ob man sich noch eine Folge ansehen möchte. 

Tipp: Du kannst die Autoplay-Funktion bei den meisten Streaming-Diensten in den Einstellungen ausstellen. Funktioniert bei YouTube übrigens auch!

 


Streaming-Anbieter wie Netflix messen und berechnen das Nutzer*innenverhalten, um personalisierte Empfehlungen zu geben, was zum Weiterschauen verleitet. Das System merkt sich also, wie lange und welche Genres du schaust. Es merkt sich aber auch, welche Filme du schnell abgebrochen hast. Daraus wird über einen Algorithmus berechnet, wie erfolgreich ein neuer Film oder eine neue Serie sein kann und du erhältst Empfehlungen wie z.B. „95% Übereinstimmung“, die deinem Geschmack entsprechen. Ziemlich schlau, oder?

 


Serien werden oft im Ganzen veröffentlicht, was zum Binge-Watching führen kann. Man hat die Möglichkeit, die komplette Staffel am Stück in einer Nacht durchzuschauen. Das verleitet natürlich – vor allem, wenn Freund*innen ein Tag später schon spoilern und du nicht mitreden kannst.

 


Interaktive Filme ermöglichen es den Zuschauer*innen, in die Handlung einzugreifen und selbst zu entscheiden, was als nächstes passiert. Die daraus sich ergebenden Folgen bestimmen dann den weiteren Verlauf der Handlung, was sie länger an den Bildschirm fesselt.

 


Folgen und Serien enden oft mit einem offenen Ende oder spannenden Ereignis. Das wird auch als „Cliffhanger“ bezeichnet. Damit wird die Neugier auf weitere Folgen und Staffeln gesteigert. Das Vorgehen kann auch mit Abonnements kombiniert werden: Man muss für die nächste Folge zahlen, um sie früher anschauen zu können.

 


Streamingdienste wie Disney+ und Amazon Prime werben damit, keine Werbepausen einzubauen. Aber wie wird dann Geld gemacht? Filme zu produzieren kostet eine Menge Geld. Sie setzen vermehrt Produktplatzierungen. Ist dir schonmal aufgefallen, dass die Hauptfigur deiner Lieblingsserie z.B. immer Marken-Klamotten träft oder immer eine bestimmte Sorte Limo trinkt? Wenigstens in Deutschland sind die Anbietenden dazu verpflichtet, den Hinweis „unterstützt durch“ in Serien, Filmen oder Shows einzublenden.

Auch Streaming-Dienste betreiben ziemlich viel Aufwand, um dich möglichst lange an sie zu binden. Bei manchen Menschen kann das aber dazu führen, dass sie sich durch das lange Streaming immer mehr von ihren Problemen und auch Sorgen ablenken und dadurch keine Lust mehr haben, sich z.B. mit Freund*innen zu treffen. Erkennst du das Risiko? 

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