Du fragst dich vielleicht, warum du überall Werbung für Alkohol siehst: In Deutschland gibt es klare Regeln, damit diese Werbung dich nicht gezielt manipuliert. Das Jugendschutzgesetz (JuSchG) sowie der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) regeln den Schutz von Minderjährigen vor gefährdenden oder beeinträchtigenden Inhalten.
Fazit: Die Gesetze sollen dich vor irreführender Werbung bewahren, doch letztlich entscheidest du selbst, wie du mit dem Thema Alkohol umgehst.
Die Alkoholindustrie spricht sich in der Öffentlichkeit für den Jugendschutz aus. Sich kooperativ zu zeigen, ist für sie sehr wichtig und nützt ihrem Image. Inhalte und Form der Werbung für Alkohol zeigen aber deutlich, dass damit insbesondere ein jugendliches Publikum angesprochen wird.
Für die Alkohol-Werbung wird sehr viel Geld ausgegeben. Häufig sprechen die Werbebotschaften vor allem die Bedürfnisse junger Erwachsener und Jugendlicher an. Nach dem Motto: „Trink, und du bist cool, sexy und trendig". Das ist eine altbekannte Werbestrategie, die nach wie vor funktioniert, obwohl sie leicht durchschaubar ist.
Es sind oft junge Erwachsene, die die Botschaften übermitteln. Mit diesen Modellen können sich viele Jugendliche identifizieren, weil sie „erwachsen" werden und ebenso attraktiv wirken wollen. Die Alkoholindustrie gibt sich alle Mühe, alkoholische Getränke für Jugendliche attraktiv zu machen.
Pro und Contra: Sollten Influencer:innen für Alkohol Werbung machen?
Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) hat seine Selbstbeschränkungsregeln zuletzt 2021 umfassend aktualisiert, um auch moderne digitale Werbekanäle und Influencer-Kooperationen stärker zu regulieren.
Folgende Arten von Werbung sind demnach verboten:
In der Türkei und in Russland gibt es ein generelles Verbot für Alkoholwerbung.
Trotzdem tauchen Werbungen immer wieder an Orten auf, wo sie besonders Jugendliche erreichen.
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