Passivrauchen

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Zu Hause

Was machst du, wenn du in einer Wohnung wohnst, wo geraucht wird? Obwohl du selber nicht rauchst, musst du Tag und Nacht Passivrauch einatmen.

In einer Wohnung oder im Auto, wo geraucht wird, bist du auf das Entgegenkommen des Rauchers, der Raucherin angewiesen. Es gibt kein Gesetz, dass dich im persönlichen Umfeld vor Passivrauch schützt. Wenn deine Eltern und/oder Geschwister rauchen, kannst du versuchen, sie in Gesprächen zu überzeugen, mit dem Rauchen in der Wohnung aufzuhören.

Vielleicht nützen dir diese Argumente:

  • Tabakrauch schadet Rauchenden genauso wie Nichtrauchenden. Rauchen macht krank.
  • Passivrauchen schadet besonders Kindern und Jugendlichen. Sie sind noch in der Wachstumsphase. Ihre Organe reagieren empfindlicher auf das hochgiftige Schadstoffgemisch Tabakrauch als die Organe von Erwachsenen
  • Die giftigen Stoffe im Tabakrauch kommen über die Lungen ins Blut und verteilen sich im ganzen Körper.
  • Passivrauch belastet die Haut und die Atemwege und kann zu Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.
  • Auch wenn im Moment nicht geraucht wird, Tabakrauch lagert sich an den Wänden, auf dem Boden, im Sofa ab. Die giftigen Partikel gelangen jederzeit wieder in die Luft und verteilen sich erneut im Raum.

Schlussfolgerungen:

Verantwortungsbewusste Personen rauchen nicht:

  • dort, wo sich Kinder, Jugendliche, Lebenspartner, Mitbewohner oder Besucher aufhalten.
  • im Kinder- oder Jugendzimmer, im Wohnzimmer, im Esszimmer, in der Küche, im Bad, auf dem Balkon, auf der Terrasse oder im Auto.
  • wenn sie mit Kindern oder Jugendlichen außer Haus unterwegs sind.